Neustarthilfe für Soloselbstständige gestartet


Da Soloselbstständige besonders schwer von der aktuellen Corona Pandemie und den Kontaktbeschränkungen betroffen sind, ist diese Woche die Neustarthilfe für diese Personengruppe gestartet worden.
Soloselbstständige können häufig in der aktuellen Überbrückungshilfe III nur geringe Fixkosten ansetzen. Da diese aber nichtsdestotrotz mit immensen Umsatzeinbußen zu kämpfen haben, wurde mit der Neustarthilfe ein Zuschusssystem aufgebaut, bei dem bis zu 7.500 € pro Soloselbstständigem ausgezahlt werden.
Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, maximal aber 7.500 Euro. Die volle Neustarthilfe wird gewährt, wenn der Umsatz der oder des Soloselbständigen während des Förderzeitraums Januar 2021 bis Juni 2021 im Vergleich zum Referenzumsatz um mehr als 60 Prozent zurückgegangen ist. Der Referenzumsatz ist im Normalfall das Sechsfache des durchschnittlichen monatlichen Umsatzes des Jahres 2019.
Die Antragstellung ist seit gestern unter https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de möglich.
Seit vergangener Woche ist auch die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III freigeschaltet und online. Unternehmen, die von der Corona Pandemie und dem aktuellen Lockdown stark betroffen sind, können für die Zeit bis Ende Juni 2021 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis 1,5 Millionen Euro erhalten. Diese muss nicht zurückgezahlt werden. Die endgültige Entscheidung über die Anträge und die reguläre Auszahlung durch die Länder wird ab März erfolgen. Bis dahin können Unternehmen Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro pro Fördermonat erhalten. Die Auszahlung der Abschlagszahlungen ist am Montag gestartet. Bis heute sind dabei bereits die ersten 36 Millionen Euro ausgezahlt worden.
Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III erfolgt über die bundesweit einheitliche Plattform
 www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

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