Nienburger Azubis nehmen am Wettbewerb „Jugend gründet“ teil

  1. Platz beim Vorentscheid
    Nienburger Azubis nehmen am Wettbewerb „Jugend gründet“ teil

CWC ist die Abkürzung für CleanWaterGeneration, für die Franziska Haffke, Thorben Schlösser, Ünal Tavan, Michelle Rischkopf, Lara auf dem Berge und Sercan Görmez stehen. Sie machen ihre Ausbildung bei der Flexsys Verkauf GmbH (Eastman) in Nienburg und setzten sich mit ihrer Idee nun gegen 739 weitere Bewerber mit dem 4. Platz auf der Vorendausscheidung des Wettbewerbs „Jugend gründet“ in Berlin durch. Begleitet wurden sie hierbei von ihrer Ausbildungsleiterin Kristina Weber.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann besuchte die ideenreichen Azubis beim regionalen Pitch Nord persönlich und überzeugte sich von dem Modell der mobilen Kläranlagen. „Klasse, dass die sieben Azubis CleanWaterGeneration komplett nach der Arbeitszeit und mit großer Freude geplant haben“, erklärt Beermann. Die Geschäftsidee ist eine Dienstleistung für eine mobile (Ab-) Wasserreinigung durch anmietbare Fahrzeugflotten, die eine mobile Kläranlage anliefern u.a. als Entlastung für Werkskläranlagen, für Katastrophenfälle, Großbaustellen oder auch für Gewässerschutzaktionen von NGOs.

„Jetzt geht es darum in das Finale einzuziehen und somit zu den letzten 10 Teams dazuzugehören, die um den Hauptpreis kämpfen. Ich drücke die Daumen, dass das Finale im Juni erreicht wird“, so Beermann.

„Jugend gründet“ ist ein zweistufiger bundesweiter Wettbewerb für Schülerinnen, Schüler und Auszubildende. Ziel des Wettbewerbs ist es eine innovative Geschäftsidee in einen Businessplan umzusetzen und diesen Businessplan in einer simulierten Konjunktur in einem Planspiel umzusetzen. Auf verschiedenen Regionalvorentausscheidungen werden die besten Teams für das bundesweite Finale auserkoren. Zu gewinnen gibt es eine Reise ins Silicon Valley gestiftet von der Steinbeis-Stiftung, Fährräder von Decathlon und ein zweitägiges Programm bei Amazon Deutschland. Daneben gibt es Sonderpreise von Porsche, Volkswagen und der KLINGEL Gruppe. Der Wettbewerb startete im Schuljahr 2003/2004 in sein erstes Wettbewerbsjahr. Seither wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim umgesetzt. Es steht auf der Liste der empfohlenen Schülerwettbewerbe der Kultusministerkonferenz. In diesem Jahr traten über 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an mit 739 Businessplänen.

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