Obermeisterfrühstück der Kreishandwerkerschaft

Heute war ich zu Gast beim Obermeisterfrühstück der Kreishandwerkerschaft Nienburg als Redner eingeladen. Handwerk hat immer noch goldenen Boden und das ist sich gut so. Allerdings macht der Fachkräftemangel und unbesetzte Lehrstellen sowie die überbordende Bürokratie Sorgen.
 
– Wir müssen in den nächsten Jahren dafür sorgen, dass die Schwellenwerte für die Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen erhöht werden und die Ist-Versteuerung ausweiten
– Im Arbeits- und Sozialrecht wollen wir die Schwellenwerte, die sich an der Betriebsgröße orientieren, so weit wie möglich vereinheitlichen und vereinfachen.
– Wir werden die steuer- und sozialabgabenfreien Sachzuwendungen für Arbeitnehmer ausweiten und vereinfachen, um auch hier bürokratische Pflichten abzubauen
-Die von uns eingeführte Bürokratiebremse, das „One in, one out“- Prinzip, ist erfolgreich. Danach müssen neue Bürokratiekosten, die sich auf die Wirtschaft auswirken, an anderer Stelle wieder eingespart werden. Mit der Ausweiterung zu einer „One in, two out“-Regel sorgen wir für einen Entfesselungsschub
– Wir wollen Meldepflichten für die amtliche Statistik reduzieren. Für Unternehmen bedeuten umfangreiche Statistikmeldungen einen hohen regelmäßigen Zeitaufwand, der zahlreiche Ressourcen bindet.
 
Vielen Dank an Kreishandwerksmeister Knut Brüggemann für die Einladung und den wie immer guten Austausch
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