Praktikumsbericht: Johanna Wesch

Vom 23. März bis zum 3. April hat Johanna Wesch ein Praktikum in meinem Berliner Büro absolviert. Nachfolgend könnt Ihr den Bericht von Johanna lesen:

 

Mein Praktikum im Deutschen Bundestag bei MdB Maik Beermann (CDU); Osterferien 2015

Tag 1 (Montag)

Anreise mit der Deutschen Bahn von Nienburg nach Berlin HBf, Bezug des Hotelzimmers in der Nähe des Reichstages.

Tag 2 (Dienstag)

Ich bin am Morgen mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern von Maik Beermann verabredet. Als erstes muss ich mir einen Praktikantenausweis für den Zutritt zu den diversen Gebäuden des Deutschen Bundestages besorgen.

Ich werde dann ins Büro von Maik Beermann geleitet, wo ich von den wissenschaftlichen Mitarbeitern begrüßt werde. Ich darf einen Schreibtisch im Büro von Frau Walther beziehen. Zunächst werden mir ein Haufen von Zeitungsartikeln zur Verfügung gestellt, die sogenannte Presseschau der CDU, die am Morgen durchgelesen werden muss. Es geht um Themen wie Griechenland-Krise, Pkw-Maut und Fracking. Schließlich noch eine weitere Presseschau in der es um lokale Themen geht (Nienburg/Schaumburg). Als nächstes steht eine Sitzung der CDU-Arbeitsgruppe für Digitale Agenda auf dem Programm, dem Maik Beermann angehört. Diese AG für Digitale Agenda tagt für eine Stunde und ich darf im Besprechungsraum Platz nehmen. Ich mache mir Notizen und sehe zum ersten Mal das Prozedere in solch einer Runde. Im Übrigen trage ich mich auch als Praktikant/Mitarbeiter in die Anwesenheitsliste zum Protokoll ein. Schließlich geht es zum Mittagessen in die Mensa des Abgeordnetenhauses in dem viele Abgeordnete verkehren.
Nachmittags erhält Maik Beermann Besuch von einer Schülergruppe der BBS Nienburg, die eine Führung durch das Abgeordnetenhaus erhält, der ich mich natürlich gerne anschließe um gleich einen besseren Überblick zu erhalten und damit ich mich nicht verlaufe.
Am gleichen Tag erhalte ich noch mein Programm für die kommenden Tage. Das verheißt Spannung und viel Arbeit, auf die ich mich freue. U.a. ist für Donnerstag eine Diskussionsrunde mit einigen anderen Praktikanten vorgesehen, zu einem Thema, dass kurzfristig bekanntgegeben wird.

Tag 3 (Mittwoch)

Als erstes steht auf meinem Programm, dass ich die Plenarkarten für Donnerstag sowie Freitag in einem gegenüberliegenden Haus abholen soll. Nachdem dieses erledigt ist, geht es zurück ins Büro. Leider ist der nächste Punkt auf meinem Plan für mich nicht zugänglich, da es sich nicht um eine öffentliche Sitzung handelt (Ausschuss für Familie). Also bringe ich die Planung einer mehrtägigen Informationsreise auf den neusten Stand und erstelle eine Infozeitschrift. Anschließend antworte ich auf einige E-Mails.
Jetzt ist es Zeit für eine Mittagspause und das gesamte Team geht in der Kantine essen. Maik Beermann lädt mich ein und nimmt sich viel Zeit in einem weiteren Gespräch.
Nach kurzer Pause geht es dann weiter in den Ausschuss für Digitale Agenda. Hier sind nun Vertreter aller Parteien anwesend.

Tag 4 (Donnerstag)

Heute gehe ich direkt zum Planspiel (Diskussionsrunde) im Deutschen Dom, wo ich einige andere Praktikanten antreffe. Der Raum ist wie ein kleines Plenum aufgebaut. Wir Praktikanten sollen darüber diskutieren, ob es sinnvoll wäre eine 2. Führerscheinprüfung für ältere Menschen zu veranlassen. Es werden sehr interessante Argumente ausgetauscht und anschließend wird darüber abgestimmt.
Der nächste Punkt auf meinem Programm ist ein zweistündiger Plenumsbesuch. Hier sehe ich hautnah viele bekannte Politiker. Anschließend gemeinsames Mittagessen mit Maik Beermann und seinem Stab. Für den Rest des Tages sind einige Büroarbeiten zu erledigen.

Tag 5 (Freitag)

Heute erscheine ich um 9 Uhr im Büro und überarbeite ein Programmheft für eine Informationsreise nach Berlin, die von Maik Beermann veranstaltet wird.

Um 10 Uhr gehe ich ins Plenum. Hauptdiskussionsthema ist das von Minister Dorbrindt vorgestellte Mautgesetz, welches von der Opposition sehr emotional abgelehnt wird, dann aber doch mit großer Mehrheit verabschiedet wird. Hier sehe ich zum ersten Mal auch unsere Bundeskanzlerin. Nach zwei Stunden ist meine Zeit im Plenum abgelaufen und ich treffe mich mit allen beim Mittag.
Da dies der letzte Tag ist, an dem Maik Beermann und Herr Müller im Büro sind, führe ich mit beiden ein kurzes Gespräch und wir besprechen was in der nächstem Woche so zu erledigen ist. Desweiteren bekomme ein kurzes Feedback über meine bisherige Tätigkeit, das sehr positiv ausfällt.

Tag 6 und Tag 7 (Samstag und Sonntag)

Zeit um Berlin zu erkunden

Tag 8 (Montag) und Tag 9 ( Dienstag)

Diese Woche bin ich allein mit Frau Richter im Büro und so müssen wir beide alles erledigen was anfällt. Meine Aufgaben bestehen u.a. darin Beutel für Besuchergruppen mit den jeweiligen Informationsheften zu bestücken, auf einen Brief zu antworten und durch die verschiedenen miteinander verbunden Häuser zu laufen um einige Dinge zu besorgen und abzuholen.
Zum Mittag treffe ich mich mit einer anderen Praktikantin.
Anschließend Stelle ich Briefe an die Teilnehmer der geplanten Informationsreise fertig. Auch am nächsten Tag müssen noch weitere Briefe fertiggestellt und zum Abschicken bereit gemacht werden.

Tag 10 ( Mittwoch)

An meinem letzten Tag mache ich am Morgen eine Stadtrallye durch Berlin.. Schließlich gehe ich zurück ins Büro, in dem mich schon eine neue Aufgabe erwartet. Ein neues Programm für eine Informationsreise zusammenzufügen. Gegen Ende meines letzen Tages in Berlin muss ich nun meinen Praktikantenausweis wieder abgeben. Um 18.00 Uhr geht mein Zug, der völlig überfüllt ist, da wegen des Sturmes „Niklas“ einige frühere Züge ausgefallen waren.

Zurückblickend kann ich sagen, dass mir das Praktikum extrem viel Spaß gemacht hat. Es war sehr informativ und aufschlussreich. Mir wurden sehr gute Einblicke in die Arbeit eines Mitgliedes des Bundestages geboten.

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