Schweerbau in Stadthagen klagt über Fachkräftemangel – Beermann im Gespräch mit Lutz Jelitto

 
Der heimische Bundestagabgeordnete Maik Beermann traf sich zum gemeinsamen Austausch mit Lutz Jelitto, dem Geschäftsführer von Schweerbau in Stadthagen. „Sehr wertvoll und informativ sind unsere Gespräche bei jedem Treffen“, freut sich Maik Beermann. Schweerbau ist ein seit 1929 geführtes Familienunternehmen mit über 700 Mitarbeitern, welches führend in der Erneuerung und Instandhaltung von Gleis- und Weichanlagen und außerdem Experte im Bereich Gleisbau, Tiefbau und Schweißtechnik ist. Auch in diesem Gespräch ging es um einige Themen, die Unternehmer in Deutschland beschäftigen.

Neben Corona und  anhaltenden Einschränkungen, die auch den Wirtschaftsstandort Deutschland betreffen, lagen Jelitto vor allem zwei Themen auf dem Herzen. „Die Bürokratie sei eine zu enorme Belastung für jedes Unternehmen. Auf eine Unterschrift für ein neues Gebäude wartete er 7 Monate“, so der Inhaber und ergänzt: „Wenn es nicht eilt, kann man damit leben, aber manchmal dränge halt die Zeit und man lege damit den Unternehmen unnötige Steine in den Weg“. Diese Ärgernisse sind dem Bundestagsabgeordneten nicht fremd. Und auch die zweite Sorge hört Beermann bei vielen seiner Besuche vor Ort. „Es fehlen einfach Fachkräfte und er wisse nicht, woher und wie er diese bekommen kann“, beklagt Jelitto. Täglich stelle er sich die Frage, wie man neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen gewinnen kann, die dringend gebraucht werden. „Dieses Problem bestehe ja nicht nur in der Handwerkerbranche und ist seit Jahren ein riesiger Grund zur Sorge und zum Hinterfragen“, so Lutz Jelitto. 

„Herr Jelitto äußert auch mal Kritik, wo sie angebracht ist, lobt aber im Gegensatz auch die politischen Entscheidungen und gibt konstruktive Ratschläge und deshalb besuche ich ihn sehr gern“, sagt Beermann. Das Stimmungsbild hier vor Ort beäugt Jelitto nicht ganz so kritisch, wie es andere tun, aber natürlich wissen beide, dass es noch viel zu tun gibt, gerade in Hinblick auf den September.

„Der Austausch in meinem Wahlkreis ist mir wichtig und ich freue mich immer auf und über diese Gespräche vor Ort. Vieles davon kann ich mit nach Berlin nehmen oder persönlich nutzen“, meint Beermann abschließend.

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