Seniorenresidenz Am Kirschgarten

Am Kirschgarten BückeburgGemeinsam mit Vertretern der CDU-Bückeburg habe ich, die „Seniorenresidenz Am Kirschgarten“ besichtigt.

Die Leiterin der Residenz, Frau Wiebke Fehring, ermöglichte uns einen Einblick in die 91 Bewohnerzimmer, die Aufenthalts- und Gemeinschaftsräume sowie den lichtdurchfluteten Gymnastikraum im Obergeschoß der Einrichtung.

Das Wetter ließ ebenso eine Erkundung der Außenanlage, die im letzten Jahr neu angelegt wurde, zu. Ich war nach dem Rundgang beeindruckt, wie hell und modern die Seniorenresidenz gestaltet ist.

An die Führung schloss sich ein Vortrag zum Thema „Digitale Agenda“ vor mehr als 50 interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern an.

In meinen Ausführungen stellte ich zunächst meine Aufgaben in Berlin dar. Einen zentralen Punkt des Vortrages nahm die Weiterentwicklung der Ge­sundheitskarte und das E-Health-Gesetz ein. Um die elektronische Gesundheitskarte hat es schon viele Diskussionen gegeben. Auch ich habe in einer der letzten Anhörungen zum Thema E-Health klarge­macht, dass eine elektronische Gesundheitskarte, die nach acht Jahren ihrer Ein­führung immer noch nicht das kann, was sie können soll, wenig hilfreich ist. Was hilft mir ein Sportwagen der in der Garage steht und vor sich hin rostet?

Wir brauchen endlich Datenautobahnen, damit die elektronische Gesundheitskar­te zeigen kann, was in ihr steckt. Wenn wir die Digitalisierung jetzt nicht entschlossen anpacken, werden wir spä­ter der Entwicklung hinterherlaufen. Wir dürfen keine Zeit weiter verlieren, sonst ist unser Sportwagen in der Garage verrostet und war ein kostspieliges Unterfan­gen ohne Nutzen. Mein Ziel ist es, neben eines klaren Notfallplans unter anderem auch die Wechselwirkung von Medikamenten und ein Impfkataster als Basisinformationen. Das Thema elektronische Gesundheitskarte kann aber nur der Anfang sein. Ziel muss es mittelfristig werden, dass die im Bereich Gesundheit aktiven Organisationen, wie Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Pflegeheime unter einander vernetzt werden.

Denn gerade für unsere ländliche Bereiche auch hier in Schaumburg werde man so einer flächendeckenden gesundheitlichen Versorgung gerecht.

Neben dem Thema Digitale Agenda streifte ich auch die Themenfelder Pflegestärkungsgesetz, Innen- und Flüchtlingspolitik sowie Arbeitsmarktpolitik.

„Wir haben uns sehr über den Besuch von Herrn Beermann gefreut. Es war für uns wichtig ihm einen Einblick in die Abläufe einer modernen Pflegeeinrichtung zu ermöglichen. Den Besuchern der Diskussionsrunde hat der Austausch eine große Freude gemacht. Die große Politik zum Anfassen“, so fasst Frau Fehring den Besuch zusammen.

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