Sorge um das an Krainhagen angrenzende Waldgebiet

Bei diesem Termin bat mich Hans-Willi Lutz aus Krainhagen um Unterstützung.
 
Es geht um das an Krainhagen angrenzende Waldgebiet, das sich bis Obernkirchen und Bad Eilsen erstreckt. Seit vielen Jahren bereitet die Bewirtschaftung des hiesigen Naherholungsgebietes Anlass zur Sorge und Ärgernis seitens der Bürger und Bürgerinnen. Seit Sommer 2019 wurden allein in dem kleinen Waldstück zahlreiche großflächige Kahlschläge durchgeführt, die mittlerweile nahezu nahtlos aneinander grenzen.
 
Dadurch wurde das natürliche Landschaftsbild bereits ganz massiv zum Negativen hin verändert, und es geht offensichtlich noch weiter, denn auch aktuell ist wieder ein neues Gebiet zum Abholzen gekennzeichnet.
Beim gemeinsamen Rundgang mit unserer Bürgermeisterkandidatin Dörte Worm-Kressin und Andreas Ronnenberg wird deutlich, dass die Erhaltung des Waldes als ökologischer Ausgleichsraum für Klima, Luft und Wasser durch solche massiven Maßnahmen gefährdet ist. Auch ist zu berücksichtigen, dass der Wald wichtiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen ist. Es sollte im Sinne aller Beteiligten sein, dass sowohl der wirtschaftliche, als auch nachhaltige Faktor eines Waldgebietes beachtet wird und es gemeinsam gilt Kompromisse zu finden, die für beide Seiten tragbar sind.
Der Wald ist voller Leben und gleichzeitig so still. Ein Ort der Erholung, den es zu schützen gilt – für uns und alle nachfolgenden Generationen.
 
Ich werde mich diesbezüglich mit der Klosterkammer in Verbindung setzten und das Gespräch suchen.
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