Stadtwerke Nienburg präsentieren Beermann ihr E-Mobilitätskonzept

Wie die Stadtwerke Nienburg und deren Vertriebstochter, die Nienburg Energie, sich zum Thema Elektromobilität aufgestellt haben, erfuhr der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann (CDU) bei einem Treffen mit dem neuen Geschäftsführer Thomas Breer sowie der Prokuristin Christine Schneegluth in den Räumlichkeiten der Stadtwerke. Hierbei präsentierten diese dem Abgeordneten ihr Mobilitätskonzept und diskutierten auch über Stromsperren.

Nachdem es in der Stadt Nienburg lediglich eine öffentliche Ladesäule der Wirtschaftsbetriebe und eine der Nienburg Energie, sowie 9 halböffentliche Ladesäulen von örtlichen Unternehmen gab, investierte die Nienburg Energie kürzlich in die Ladeinfrastruktur der Stadt und baute 15 neue Ladesäulen mit insgesamt 24 Ladepunkten dazu. „Gleichzeitig haben wir eine eigene Ladekarte eingeführt, die deutschlandweit kompatibel ist mit anderen Ladesäulen“, erklärte Breer, „doch der Clou unserer Ladekarte ist, dass Kunden der Nienburg Energie an unseren öffentlichen Säulen günstiger laden können.“

Darüber hinaus bietet die Nienburg Energie ihren Kunden einen eigenen Tarif für Lade-Ökostrom an, der bis zu 30% günstiger ist als der normale Haushaltsstrom. Über einen separaten Zähler kann dieser besonders günstige Ökostrom geladen werden. Zusätzliche Unterstützung erhalten die Kunden durch den Installationscheck einem Förderprogramm zur bedarfsgerechten Analyse der erforderlichen Installationsmaßnahmen.

„Eine Stadt wie Nienburg ist ideal für die Entwicklung der Elektromobilität“, erklärt Breer das Konzept der Nienburg Energie weiter, „denn in großen Ballungszentren fehlt den Menschen die Möglichkeit, ihre Autos zuhause laden zu können. Dies stellt eine erhöhte Einstiegsschwelle in die E-Mobilität dar. In den allermeisten Fällen ist das Laden zuhause aber die ideale Lösung.“

Beermann erkundigte sich auch, wie die Nienburg Energie mit Stromsperren umgehe für den Fall, dass Kunden nicht zahlen würden. Schneegluth erläuterte Beermann: „Aktuell versuchen wir, Sperrungen von Energielieferungen nach Möglichkeit zu vermeiden. Sollten wir – wie bereits im Erdgas der Fall – in Zukunft die Grundversorgung auch im Strom in der Stadt Nienburg übernehmen, werden wir auch dort bei Bedarf sogenannte PrePaid-Systeme einsetzen. Mit diesen haben wir bereits beim Gas sehr gute Erfahrungen gemacht.“

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