„Tour de Maik“ – Auftakt bei der Tagespflege des ASB in Rohrsen

Beermann startet vierte Auflage seiner „Tour de Maik“ – Auftakt bei der Tagespflege des ASB in Rohrsen.

Im Rahmen seiner alljährlichen Sommertour, die immer während der parlamentarischen Sommerpause stattfindet, machte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann bei seiner ersten Station Halt in Rohrsen bei der neuen Tagespflegeeinrichtung des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). Jens Sewohl, der Geschäftsführer des ASB, zeigte Beermann, dem Landtagsabgeordneten Frank Schmädeke und den Gästen aus der CDU die Räumlichkeiten und erläuterte das Konzept. Siegfried Heidorn, dessen Unternehmen das Gebäude gebaut hat, begleitete die Gruppe und sprach darüber, wie der ASB und Heidorn zusammengefunden haben.

Die Einrichtung gegenüber des Combi-Marktes in Rohrsen war von Beginn an ein Erfolg mit sofort fast 20 Kunden. Das freut Geschäftsführer Sewohl – kam für ihn aber nicht ganz überraschend: „Unsere erste Einrichtung in Stolzenau hat mittlerweile eine Warteliste. Wir verfolgen ein Konzept bei dem wir auf die individuellen Wünsche der Senioren eingehen und das spricht sich herum. Mit unseren 9 Mitarbeitern an diesem Standort haben wir genug Personal für eine gute individuelle Betreuung.“ „Wir hatten kurz vor der Eröffnung 60 Bewerbungen auf unsere freien Stellen, die Pflegekräfte arbeiten gerne hier, weil es für sie wenig Wochenendarbeit und planbare Freizeit, sowie weniger Druck als anderswo, bedeutet“, antwortete Sewohl zudem auf die anschließende Frage von Beermann nach einem möglichen Fachkräftemangel. Viele der Pflegekräfte seien Menschen aus der Gemeinde selbst und das helfe auch bei der Betreuung.

„Ich habe in vielen Gesprächen die Erfahrung gemacht, dass es vielen Pflegekräften primär nicht um eine bessere Entlohnung sondern um bessere Arbeitsbedingungen gehe, wenn Kritik am jetzigen Gesundheitswesen geübt werde“, stellt Beermann hierbei fest.

Der ASB steht dafür, dass Menschen möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden bleiben können. Daher lehnte man auch den ursprünglichen Vorschlag des Samtgemeindebürgermeisters Koop ab, ein Pflegeheim in Heemsen betreiben zu wollen. Aus dieser ersten Idee entwickelte sich jedoch die Tagespflege und Koop brachte den ASB und Siegfried Heidorn zusammen. Gemeinsam entwickelte man das Gebäude, welches nun auf 350 m² die Tagespflege beherbergt. Sewohl lobte die Heimaufsicht des Landkreises in diesem Kontext: „Man war sehr hilfreich bei der Erledigung der Formalen Anforderungen.“

Kritik nahm Beermann, der die Sommertour auch immer als Zuhör-Tour begreift, um nah an den Sorgen und Problemen der Menschen, Verbände, Vereine und Unternehmen zu bleiben, aber auch mit. Sewohl kritisierte, dass die Arbeit vor allem auch durch eine übermäßige Bürokratie erschwert werde und die Prüfungen der Einrichtungen ineffizient und nicht zielführend seien.