Tour de Maik: DRK Altenzentrum in Nienburg

DRKGemeinsam mit dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Jörg Wojahn besuchte ich heute im Rahmen meiner Sommertour das Altenzentrum des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Nienburg.

Nach der Begrüßung durch den DRK-Kreisverbandsvorsitzenden Jan Ahlers MdL, die Geschäftsführer Martin Krone und Marcus Stövesand, sowie den Leiter des Altenzentrums an der Rühmkorffstraße Herrn Menze, stellte Marcus Stövesand die breitgefächerten Aufgabenfelder, wie stationäre und ambulante Pflege, Betreutes Wohnen bis hin zum Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes in Nienburg dar.

Die Geschäftsführung des DRK-Kreisverbandes erinnerte in ihren Ausführungen an ein Gespräch mit mir im letzten Sommer. Bereits in diesem Gespräch haben wir uns über die Problematik des zunehmenden Fachkräftemangels ausgetauscht. „Innerhalb eines Jahres habe sich dieses Thema deutlich zugespitzt“, betont Herr Stövesand. „Es ist zunehmend schwierig qualifizierte Mitarbeiter für den Beruf der Altenpflege zu finden“, unterstreicht Herr Krone die Ausführungen seines Kollegen.

Auf meine Frage ob eine einheitliche Pflegeausbildung für die Bereiche Alten- und Krankenpflege den Missstand abmildern könnten, waren die Meinungen gespalten. Zum einen könnten somit mehr junge Leute potenziell in der Pflege anfangen, jedoch sei der Ausbildungsinhalt und die spätere Arbeitsaufgabe im Krankenhaus eine andere als in einer stationären Pflegeeinrichtung, gibt Menze zu bedenken.

Im Rahmen eines umfassenden Rundgangs informierte ich mich zudem über die unterschiedlichen Bereiche des Altenpflegezentrums und lies mir das Konzept des Hauses erläutern. Das Haus an der Rühmkorffstraße mit seinen modern eingerichteten Doppel- und Einzelzimmer fügt sich hervorragend in die begrünte Anlage ein.

Als Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda interessierte ich mich insbesondere für die Pflegedokumentation innerhalb des Hauses. Herr Menze erläutert uns die gerade erfolgte Umstellung von der Papier- auf die digitale Dokumentation. Dies sei ein Schritt gewesen, der sowohl qualitative als auch zeitliche Vorteile mit sich bringe, betonte die Geschäftsführung. Dennoch wünschen sich die Anwesenden von der Politik, dass in Sachen Dokumentation nur Abweichungen vom Regelfall dokumentiert werden müssen und nicht die Normalität. Ich sicherte den Anwesenden zu, dieses mit nach Berlin zu nehmen und im Austausch mit dem DRK zu bleiben.

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