Tour de Maik: Besuch auf einem landwirtschaftlichen Betrieb

Drakenburg Stall Auf Initiative des Drakenburger Landwirts Gerd Kreißig besuchte ich, gemeinsam mit Mitgliedern des CDU-Samtgemeindeverbandes Heemsen, dessen landwirtschaftlichen Betrieb. Die seit 1999 in das Drakenburger Gewerbegebiet ausgelagerten Stallgebäude dienen der Ferkelproduktion. Derzeit werden ca. 300 Zuchtsauen mit bis zu 800 Ferkeln in diesem Betrieb gehalten.

Gerd Kreißig, seine Tochter Anneke und Mitarbeiter Uwe Feldmann luden zum Rundgang durch den Stall ein. Um die Hygienevorschriften einzuhalten, bekam jeder vor Betreten des Stallgebäudes einen Overall und Schuhschutz. Auf sauberen Spaltenböden leben die Ferkel mit Wärmelampen und Wärmeplatten ausgestatteten Boxen bei der Sau, bis sie abgesetzt und später verkauft werden. Die Besucher waren von der Sauberkeit und Ordnung überaus positiv überrascht.

Die Tiere werden durch eine automatische Futteranlage versorgt. Auch wenn sich die Gedanken an „Ferien auf dem Bauernhof“ nur wenig breit machen konnten, kann bei dieser modernen Art der Tierhaltung keineswegs von Massentierhaltung gesprochen werden. Dennoch beeindruckte der Betrieb durch gesunde Tiere und ansehnliche Stallungen. „Es steht fest: mit Nutztieren, die sich nicht wohlfühlen, können Bauernfamilien kein nachhaltiges Einkommen erzielen“, fasste ich meinen Ausflug in den Stall zusammen.

Drakenburg Stall2Im Anschluss an die Besichtigung versammelten sich interessierte CDU-Mitglieder zu einer Diskussion auf dem Betriebsgelände. In einem intensiven Dialog tauschten sich die Anwesenden mit mir über die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft aus. Insbesondere das über die Medien verbreitete negative Image der Landwirtschaft und die zunehmende Digitalisierung nahmen hierbei einen großen Raum ein. Anneke Kreißig, die Agrarwissenschaften in Osnabrück studiert, nutzte die Gelegenheit, mich und Ihren Berufskollegen auf die von ihr mit begründete Initiative www.massentierhaltung-aufgedeckt.de hinzuweisen.

Ich bedankte sich für den offenen Austausch und betonte, dass gerade auch für unserer Region gelte: „Wo die Landwirtschaft stark ist, ist auch der ländliche Raum stark!“

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