Tour de Maik: Ortsumgehung Rohrsen – Nienburg

2016 8 20 Ortsumgehung NienburgAuf Initiative des CDU-Kreisvorsitzenden Frank Schmädeke trafen sich die von der Umgehungsstraße „Rohrsen – Nienburg“ betroffenen CDU-Mandatsträger aus Holtorf, Erichshagen-Wölpe, Nienburg und Heemsen heute an der „Schnittstelle ihrer Kommunen“, um sich entlang des möglichen zukünftigen Streckenabschnittes der neuen Straße vor Ort ein Bild von den Begebenheiten zu machen. „Wir als CDU wollen gemeinsam konstruktive Lösungsansätze erarbeiten, die sowohl der Wohnqualität der unmittelbaren Anlieger als auch den Mobilitätsbedürfnissen unserer Bürger Rechnung trägt. Besonders in den Ortsteilen Holtorf und Erichshagen-Wölpe gelte es im Hinblick auf den zunehmenden Durchgangsverkehrt sowohl für Anlieger als auch für Pendler eine deutliche Entlastung zu schaffen“, so Schmädeke.

Die Ortsumgehung wurde mit dem höchstmöglichen Nutzen-Kosten-Faktor in den Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen. Der Bund sieht die Wichtigkeit dieser Verbindung als erwiesen an. Sobald die Ausbaugesetze Ende des Jahres verabschiedet werden, liegt die weitere Planung des Projektes in den Händen des Landes Niedersachsen. Man muss das Land dazu anhalten, die Wichtigkeit der Projekte nicht außer Acht zu lassen und nicht nach eigenen intransparente Kriterien die Planungsreihenfolge zu bestimmen.

Marcus Veil, Fraktionsvorsitzender der Holtorfer CDU, freut über diese Entwicklung: „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam in den Dialog eintreten können. Für uns bedeutet die Umgehung eine deutliche Entlastung der Verdener Landstraße und eine Steigerung der Lebensqualität.“

Tim Hauschildt, Ortsbürgermeister von Erichshagen-Wölpe erinnert daran, dass der Lärmschutz ein wichtiges Thema sein werde, gerade die Belange der Wölper und Erichshäger seien aktiv in die Planungen einzubetten: „Die Entlastung eines Ortsteiles darf nicht zur alleinigen Belastung eines anderen führen. Wir arbeiten hier miteinander für das bestmögliche Ergebnis.“

Der CDU-Kreisvorsitzende Schmädeke und der CDU-Samtgemeindevorsitzende Matthias Hogrefe aus Heemsen erklärten ebenso ihre Position: „Für uns als CDU in Heemsen ist es wichtig, dass wir die Interessen der Landwirte berücksichtigen. Ohne eine kleine Flurbereinigung wird das Projekt nur schwer zu realisieren sein. Insbesondere die Anbindung des Gewerbegebietes Sauerkamp bietet für die Entwicklung unserer Samtgemeinde ein erhebliches Potenzial.“

Die CDU-Mandatsträger demonstrierten Einigkeit darüber, dass das Projekt von Nienburg und Heemsen gewollt und begrüßt wird. „Einigkeit auf kommunaler Ebene in Verkehrsprojekten hat die Signalwirkung einer grünen Ampel bei den weiteren Planungen im Ministerium“, so Beermann abschließend.

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