Tour de Maik: Spedition Frank Sander

2016 8 19 SanderIm Gewerbegebiet Drakenburg überzeugte ich mich heute gemeinsam mit Mitgliedern der CDU, sowie dem Samtgemeindebürgermeister Koop von der Entwicklung des Gewerbegebietes am Sauerkamp. Die Mitglieder des Gemeindeverbandes und Spitzenpolitiker besichtigten die vor zehn Monaten neu im Gewerbegebiet errichtete Spedition Frank Sander e.K.

Inhaber Frank Sander erläuterte uns sein Konzept der Spedition: „Kunden – insbesondere aus Norddeutschland werden von der Spedition bedient. Unser Unternehmen befördert alles von A bis Z. Durch dieses Konzept sei es möglich, dass seine Mitarbeiter in der Regel am frühen Morgen starten und im Laufe des Tages wieder den Heimathafen in Drakenburg erreichen können.“

Mit seinen langjährigen 8 Fahrern, 7 Sattelzügen und 2 ebenfalls langjährigen Bürokräften ist er auf viele Nischen spezialisiert. „Alles was auf dem kurzen Wege geht, kann von uns immer wieder gut abgewickelt werden“, betont Sander, der die Spedition 1999 von der Firma Bernhard Vogel übernommen hat. „Durch diese Übernahme haben wir einen wichtigen Kundenstamm mit erworben und noch wichtiger: Diesen Stamm halten und auch weiter ausbauen können. Die Kunden wissen von unserer Stärke gerade im norddeutschen Raum. Sie schätzen ebenfalls die schnellen Entscheidungswege und die Zusammenarbeit mit den langjährigen Mitarbeitern.“, hob Herr Sander hervor.

Im Rahmen des Besuches nutzte der Spediteur die Möglichkeit mit mir noch einmal über das Thema flächendeckende Maut zu diskutieren, die 2018 auch auf allen Bundesstraßen eingeführt wird. Auch die Problematik Elektromobilität war ein Thema – Ich wollte wissen, wie die Spedition zum einen mit der Euro 6 Norm und den damit gestiegenen Gewichten der LKWs klarkommen und wie, und wenn ja wann, die Einführung von Elektromobilität im Speditionsgewerbe für realistisch gehalten wird.

Mir ist es wichtig, im Dialog mit den heimischen Betrieben herauszufinden, welche politische Lösungen aus Berlin die Betriebe wie in ihrer Arbeit beeinflussen.

Samtgemeindebürgermeister Koop nutzte die Möglichkeit meines Besuchs auch, um auf die guten Entwicklung des Gewerbegebietes Sauerkamp hinzuweisen. In den letzten Jahren sind die über 100 Arbeitsplätze in nur einem Gewerbegebiet entstanden. Die zentrale Lösung aller Mitgliedsgemeinden, sich auf ein Gewerbegebiet zu verständigen, ist für unsere kleine Samtgemeinde hierbei die richtige Lösung gewesen.

Aber auch Politisches wusste der Samtgemeindebürgermeister gezielt zu positionieren. „Durch das neue Gewerbegebiet, haben sich die Verkehrsströme im Kreuzungsbereich B 215 und Trelle/Schipse deutlich verändert, eine Lösung für diesen Bereich könnte nach Auffassung der Samtgemeinde ein Kreisel oder eine Ampel bilden.

Den Lokalpolitikern und dem Samtgemeindebürgermeister war es ein Anliegen, dass ich mich nochmals für dieses Thema in Berlin stark mache. Der heutige Termin hat wieder einmal gezeigt, wie vielfältig das Gewerbegebiet am Sauerkamp in Drakenburg aufgestellt ist, die Ansiedlung der Spedition ermöglicht es nun neben dem produzierenden Gewerbe auch auf dem Dienstleistungsgewerbe hier weiter Fuß zu fassen. Ich wünsche allen Akteuren an diesem Standort und in unserem Landkreis für die kommenden Jahre alles Gute!

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