Tour de Maik Tag 04

Heute hatte ich auf der Tour de Maik die erste „bergige Etappe“ zu meistern. Von Liebenau aus ging es nach Landesbergen und von dort weiter nach Bad-Rehburg und zu einer Spendenübergabe nach Rehburg zurück.

In Landesbergen besuchte ich die Zentrale der Treox GmbH unter der Leitung von Rainer Döring sowie den Brüdern Marc und Dennis Heineking. Treox ist ein junges Unternehmen, das den Mut hatte alte Wege neu zu betreten und dabei ein wirksames Desinfektionsmittel entwickelt hat, welches ohne Alkohol, aber mit Salz als Basis auskommt. Die Entwicklung erfolgte bereits vor der Corona-Krise und namenhafte deutsche und internationale Unternehmen gehörten bereits zum Kundenkreis, doch mit der Corona-Krise stieg schlagartig die Nachfrage und so machte Treox die normale Entwicklung eines erfolgreichen Unternehmens von 4-5 Jahren in nur wenigen Monaten durch. Vom Produkt hat sich auch Ministerpräsident Weil bereits persönlich überzeugt. Ich wünsche viel Erfolg auf dem weiteren Weg und bin gespannt auf die Umsetzung der zahlreichen weiteren Anwendungsmöglichkeiten des Mittels.

Weiter ging es für mich zur Romantik Bad Rehburg, wo mich Bürgermeister Martin Franke und Andreas Schnackenberg über die Situation der Stadt Rehburg-Loccum, sowie die des kulturellen Programmes aufklärten. Wegbrechende Steuereinnahmen sind derzeit bei praktisch allen Kommunen anzufinden. Defizite im Kultusektor steigen. Rehburg-Loccum konzentriert sich zudem auf den Tourismus, dessen Aufleben man nun entgegensieht. Zuversichtlich beginnt man auch wieder erste Veranstaltungen durchzuführen, wie z.B. eine morgen eröffnende, sehr spannende Ausstellung über Carl Barks und andere Zeichner, die das Bild von Disney in den ersten Jahren geprägt haben. Ich durfte hierbei einen ersten Blick in die Ausstellung erhaschen und danke für die tollen Einblicke.

Gleich nebenan habe ich Ralf Meier, den Betreiber vom Parkhotel Bad Rehburg, kennenlernen können. Im Alter von 53 Jahren entschloss er sich, in die Selbständigkeit zu wechseln und führt seitdem erfolgreich das Hotel in Bad Rehburg, das einst ein Sorgenkind der Stadt war. Dass er wieder Gäste empfangen kann, ist natürlich eine Erleichterung für ihn und sein Team. Untätig war er aber in der Zeit nicht, denn gerade gestern eröffnete ein ans Hotel angeschlossenes öffentliches Café.

Bei meinem letzten Termin des Tages, habe ich die andere Hälfte der Schutzanzüge – das DRK erhielt am Anfang der Woche welche – die ich als Spende von Taiwan in Deutschland in Berlin erhielt, an den ASB-Kreisgeschäftsführer Jens Sewohl übergeben. Während die Beschaffung von Masken derzeit weniger problematisch ist, sind gute Schutzanzüge weiterhin schwierig zu bekommen. Ich freue mich daher hier geholfen haben zu können und der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Kreisverband Nienburg freut sich über die neuen Anzüge.

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