🌦️🚴 TOUR DE MAIK TAG 05

Meine heutige Strecke führte mich von Rehburg–Loccum über Pollhagen ins Gasthaus Alter Krug Niedernwöhren, sowie über Stadthagen nach Nienstädt.

🍻 Im Gasthaus traf ich mich mit Gastronomen, die, trotz Lockerungen der Maßnahmen, weiterhin von der Corona–Krise betroffen sind. Besonders betroffen ist die Landgasthausgastronomie, deren Haupteinnahmequelle Familienfeste sind. Private Feiern werden aber nicht nur aufgrund der Maßnahmen, sondern auch aus Unsicherheit abgesagt und das bringt weiterhin beängstigende Existenznöte mit sich. Im Biergarten hingegen fühlen sich die Gäste sicherer und auch das Tragen des Mundschutzes entfällt, weshalb dort derzeit die besten Geschäfte zu machen sind. Kritisiert wurde, dass die Länder unterschiedliche Corona-Regelungen festlegen und damit für Ungleichbehandlung in einem überschaubaren Radius sorgen. Die Gastronomen fordern eine klare, einheitliche und einfache Richtlinie: „So einfach wie möglich und unmissverständlich, dann suchen die Leute uns auch auf“. Ich werde auch diese Punkt noch mit unserem Wirtschaftsminister Bernd Althusmann besprechen.

🚴‍♀️🚴‍♂️ Gefreut habe ich mich, dass mich auch heute mit Ernst Führung sowie Jens und Gerhard Klugmann, Menschen auf meinen Tourabschnitten begleitet haben.

👰 In Stadthagen angekommen, besuchte ich „Lin Riehl Das Hochzeitshaus“ von Inhaberin Weiwe Lin-Riehl. Schon beim Betreten des Geschäfts wird einem bewusst, dass hier eine junge Unternehmerin ein einmaliges Konzept verwirklicht hat. Frau Lin-Riehl bietet eine vielfältige Auswahl an Brautkleidern, Abendkleider und HerrenanzĂźge in einem besonderen und gut durchdachten Ambiente an.
Kundenorientierter Service, der keine Wünsche in puncto Beratung und entspannter Atmosphäre offenlässt, stehen bei ihr und ihren 10 Mitarbeiterinnen an erster Stelle. „Wenn wir gut zuhören, können wir für jede Braut das Passende aussuchen“, so die Inhaberin. Die Corona–Zeit wurde sinnvoll genutzt: Neue Ideen wurden entwickelt, um das Geschäft mit seinen stolzen 12.000 Instagram-Followern weiter voranzubringen. Sie hat die Herausforderung angenommen und es geschafft, sich und ihre Mitarbeiter gut durch die bisherige Pandemie zu führen und blickt sehr zuversichtlich ins neue Jahr, denn die meisten Hochzeiten sind aufgrund der Pandemie nur aufgeschoben, nicht aufgehoben.

🚶Mein letzter Termin des Tages war bei der Ergotherapie Franziska Weiß in Nienstädt. „Eine Krise fordert Kreativität, man muss sich bewegen und was tun“, fordert Weiß. Sie selbst hat miterlebt, wie schwierig es ist, seine Mitarbeiter zufriedenstellend durch die Corona-Krise zu fĂźhren. Aber die Praxis zu schließen, kam fĂźr sie nicht infrage. Obwohl es gerade in ihrem Berufsfeld unabdingbar ist, den Menschen nahe zu kommen, hat sie sich bewusst dafĂźr entschieden, weiterzuarbeiten. Sie selbst hat die Zeit genutzt, um Alternativen zu suchen, wie eine Kommunikation auch während der Pandemie gut mĂśglich ist. Zoom-Online-Besprechungen ermĂśglichten z.B. Schulungen und Weiterbildungen. „Digitalisierung ist eine Chance, die man nutzen muss“, sagt Franziska Weiß. Recht hat sie. Danke auch an Dieter Kindermann vom ICH E. V. Kinderhilfswerk, dessen Schirmherr ich bin, fĂźr seine Begleitung!