🌤🚴 TOUR DE MAIK TAG 07

🧸 Meine heutige Tour führte mich nach Bad Eilsen, wo ich die Kindertagespflege Herzblatt besuchte. Herzlich empfangen wurde ich dort von Andrea Schumann und Janine Blumenthal, die beide im letzten Jahr den Schritt in die Selbständigkeit wagten und nun mit viel Freude und Engagement in familiärer Atmosphäre Kleinstkinder ab 3 Monaten betreuen. Die Heil- und Kindheitspädagogen fördern von 7 bis 16 Uhr jedes einzelne Kind ganz individuell und auf seine Bedürfnisse abgestimmt. Die beiden Pädagoginnen sprachen aber auch an, dass es für die Kindertagespflege doch mehr Freiheiten geben sollte. Die abschließende kleine Tour mit drei der Kleinen im Wagen meines Lastenfahrrades machte mir mindestens genauso viel Freude, wie den Kindern.

🚴 Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Ulrich Seidel sowie Michael Eichhorn begleiteten mich auf dem weiteren Weg meiner Tour.

⌚ Dieser führte mich nach Rinteln zu der kleinen, aber feinen Uhrenmanufaktur Schaumburg Watch. Diese liegt direkt am Kirchplatz in einem wunderschönen Fachwerkhaus. Empfangen wurde ich dort von Herrn Murat Ozsoy, der mir eindrucksvoll die Herstellung der Uhren, die hier handgemacht das Haus verlassen, schilderte. Jedes Modell ist ein Unikat und kann ganz nach den Wünschen der Kunden gefertigt werden. Die mechanischen Uhren werden mittlerweile in 12 Ländern vertrieben. Sowohl Mundpropaganda, als auch Facebook & Co und regionale Messen tragen dazu bei, dass diese besonderen Uhren sich immer mehr Beliebtheit erfreuen. Circa 2000 im Jahr – das spricht für sich! Auf jedem einzelnen Exemplar findet sich das Schaumburger Nesselblatt wieder. Auch Schulungen, in denen jeder der Freude an Technik mitbringt, seine eigene Uhr selbst fertigen kann, bietet das Team an. Sämtliche Varianten der Schaumburg Watch zeigen eine Kreativität, die mich sehr beeindruckt hat. Weiterhin viel Erfolg!

🎭 Mit dem Fahrrad ging es dann weiter nach Steinbergen zum Kino Schaumburg-„Metropol-Theater“. Die Familie Rubba, Inhaber des Theaters und der Kinos in Stadthagen und BĂźckeburg, machte mir ihre Situation klar. 1,5 Meter Mindestabstand bedeutet in den Kinos eine Auslastung von nur 25%. Das ist bei weitem zu wenig. Frank Rubba fordert, dass der Abstand auf 1 Meter gemindert wird, um mehr Leute im Kinosaal platzieren zu kĂśnnen. In anderen Bundesländern gilt diese Mindestabstand nicht und andere Sektoren dĂźrfen komplett Ăśffnen. „Es mĂźsse eine einheitliche LĂśsung her“, so Rubba. Eine komplette Schließung ist die Konsequenz, sollte es keine Lockerung der Maßnahmen geben. Ich werde mit unserem Wirtschaftsminister Althusmann Ăźber diese Problematik sprechen und wĂźnsche mir eine zeitnahe LĂśsung fĂźr die Branche.

🚧 Zu einem Gespräch lud mich noch die Bürgerinitiative Ortsumgehung Steinbergen (BIOS) ein. Seit sechs Jahren wird um eine Ortsumgehung gekämpft. Noch ist unklar, wie weit die Landesregierung bei dem Vorhaben bereits ist. Ich werde mich hier mit meinem MdL Kollegen Karsten Heineking austauschen.