Treffen mit dem TenneT-Geschäftsführer Hartmann

Beermann und Hartmann von TennetZu einem Gespräch anlässlich der kürzlich veröffentlichen Alternativrouten für den SuedLink-Trassenverlauf trafen sich heute der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann und Lex Hartmann von der TenneT-Geschäftsführung in Berlin.

Ende September stellte das Unternehmen TenneT alternative Trassenverläufe vor, die weiter westlich als die bisher diskutierte Route verlaufen könnten und somit auch die Landkreise Nienburg und Schaumburg betreffen könnten. Dies nahm Beermann zum Anlass für dieses Treffen.

Er erklärt hierzu: „Heute war es mir möglich der TenneT-Geschäftsführung direkt die Situation meines Wahlkreises näher zu bringen. Beim Gespräch wurde deutlich, dass TenneT den Bedenken, die auch mir aus meinem Wahlkreis bekannt sind, auf den Grund geht. Herr Hartmann versicherte, dass sowohl Vorschläge für alternative Routen als auch Hinweise auf Naturschutzgebiete und Ähnliches willkommen geheißen werden und mit in die Projektplanung einfließen. Zudem werde jeder der der TenneT Vorschläge unterbreitet und mehr Informationen zu der Planung wünscht, mit Schreiben auf dem Laufenden gehalten.“

Während des Treffens wurde auch darauf hingewiesen, dass der Antrag für die SuedLink-Trasse bereits vorbereitet ist, jedoch noch nicht versandt wurde. Sobald der ca. 1500 Seiten lange Antrag die Bundesnetzagentur erreicht findet eine ergebnisoffene Prüfung der verschiedenen Trassenverläufe statt. Mit Hilfe eines Kriterienkataloges werden dann von der Agentur die Wirtschaftlichkeit sowie Verlegungshindernisse, wie Überbündelung, im Entscheidungsprozess betrachtet.

Beermann sprach Hartmann auch bezüglich der geplanten Ertüchtigung der bestehenden Leitungen von 220-kV auf 380-kV zwischen Landesbergen und Stade an. Dies ist laut TenneT geplant, um die Versorgungssicherheit und Netzstabilität zu erhöhen. Hierzu erklärte Hartmann: „In 95% des geplanten Verlaufes kann eine Verbesserung der Distanz der Leitung zu Ortschaften erreicht werden, im Vergleich zu dem bisherigen Leitungsverlauf.“ Auch hierzu seien Vorschläge aus der Bevölkerung ausdrücklich willkommen.

„Am Ende des Gespräches einigten Hartmann und ich uns darauf, dass bald eine Informationsveranstaltung zum Trassenbau im meinem Wahlkreis stattfinden soll“, berichtet Beermann, „TenneT bekräftigt, dass die öffentliche Akzeptanz für das Projekt höchste Priorität habe und deshalb soll das Unternehmen die Gelegenheit bekommen, dies auch für unsere Bürgerinnen und Bürger in die Tat umzusetzen und sie umfassend über die Planungen zu informieren.“

Bislang sind von den Einwohnern aus den möglicherweise betroffenen Landkreisen über 3000 Anregungen, Hinweise und Vorschläge zur Verbesserung der Trassenführung eingegangen.
Auf suedlink.tennet.eu kann man sich über die möglichen Korridoren informieren und seine Meinung zum Projekt einbringen.

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