Unternehmensbesuch bei Heka in Nienburg

Unternehmensbesuch bei Interliving Heka EinrichtungsWelten GmbH & Co.KG in Nienburg
Vielen Dank an Patrick Lahmer vom Heka Möbelhaus in Erichshagen-Wölpe in Nienburg, dass er sich für mich und den Nienburger Bürgermeisterkandidaten Jan Wendorf Zeit genommen hat, um sich mit uns über die aktuelle Lage des Handels in der Pandemie auszutauschen. Ich schätze es sehr, wenn man offen, kritisch, aber immer sachlich mit der Politik in den Austausch tritt. Nur so bewahren wir uns das sog. „Ohr an der Basis“.
 
Kritisiert wurden u.a. Regelungen zur Testpflicht in einem Möbelhaus von 16.000m² Verkaufsfläche, auf der man sich praktisch verlieren kann, während gleich nebenan im Supermarkt jeder auf engem Raum ein- und ausgehen kann. Er lobte aber auch den mutigen Versuch mit der Modellstadt etwas bewegen zu wollen, auch wenn das Projekt letzten Endes nicht zum Tragen gekommen ist.
 
Ich hab erneut betont, dass auch ich die alleinige Inzidenz für einen schlechten Taktgeber bei der Bewertung der Pandemie-Lage halte. Eine Risikobewertung müsste auch eine Rolle spielen. Wenn man Infektionsherde unter Kontrolle gerbacht hat und weiß wo sich die Menschen infiziert haben und eine weitere Infektionskette ausgeschlossen ist, dann dürften diese Herde, trotz steigender Inzidenz, weniger Gewicht in der Bewertung der Lage haben.
Jan Wendorf, der in der Verwaltung maßgeblich am Projekt der Modellstadt mitgewirkt hat, betonte, dass er sich als Bürgermeister auch stärker für die Belange der heimischen Unternehmen einsetzen werde. Dazu gehöre auch ein regelmäßiger Austausch mit den Unternehmen.
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