Vielen Dank für Deinen Besuch, lieber Jens Spahn!

 
Unser Bundesgesundheitsminister hat heute auf Einladung von DRK-Präsident Bernd Koller, Bürgermeisterkandidat und DRK-Vizepräsident Axel Wohlgemuth und mir die Seniorenresidenz Rosengarten in Bückeburg besucht.
Im Austausch mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Seniorenresidenz, in der die Einwohner eigene Wohnungen bewohnen und bei Bedarf Pflegeleistungen in Anspruch nehmen, erklärte Jens Spahn: „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Durch unsere solide Finanzpolitik der vergangenen Jahre war es uns möglich in der Corona-Pandemie die gravierendsten Folgen der Pandemie abzuwenden: Es ist uns gelungen allen Menschen die auf eine Krankenhausbehandlung ihrer Covid-19-Erkrankung angewiesen waren auch in den Krankenhäusern zu versorgen.
 
Auch unsere Investitionen in die Impfstoffentwicklung und -herstellung haben sich ausgezahlt: Das RKI schätzt, dass durch die Impfkampagne in Deutschland bis heute mehr als 40.000 Leben gerettet wurden.“ Das selbstverständlich auch Fehler gemacht wurden, erkannte unser Bundesgesundheitsminister dabei an: „Wir haben Reserven für den Verteidigungsfall, den Katastrophenfall, sogar für Ressourcenknappheit bei Kraftstoffen und Lebensmitteln. In Zukunft müssen wir aus Corona lernen und Vorräte für Pandemien anlegen. Auch unsere Pandemiepläne auf der Bundesebene, in den Ländern, aber auch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen werden wir häufiger üben müssen um auf die nächste Pandemie vorbereitet zu sein. Die Frage ist, wann die nächste Pandemie uns erreichen wird, nicht ob.“
 
Im Anschluss konnten wir uns noch mit Pflegekräften aus Bückeburg und der Umgebung über die Herausforderungen in der Pflege austauschen. Jens Spahn äußerte dabei zuallererst seinen herzlichen Dank für die Entbehrungen und die Opferbereitschaft des Pflegepersonals in allen Bereichen während der noch laufenden Pandemie. Inhaltlich wurden in der Debatte unter anderem die Änderungen in der Pflegeausbildung – die Ausbildung für die Kranken- und Altenpflege wurde in den letzten Jahren grundlegend reformiert – positiv aufgenommen. Allerdings gaben insbesondere die hohen bürokratischen Belastungen in der Pflege und die Personalsituation in der gesamten Branche Anlass für Kritik. Als Politik ist es unser erklärtes Ziel, bürokratische Belastungen dort zu reduzieren, wo dies möglich ist, damit Pflegekräfte wieder mehr Zeit für die Patientenbetreuung haben und weniger Zeit mit Berichten und Formularen verbringen müssen. Hier wollen wir auch die ausgebildeten Pflegekräfte stärken und diesen beispielsweise ermöglichen Behandlungsmaterial selbst verschreiben zu können, anstatt den Umweg über Ärzte gehen zu müssen. Die Personalsituation in der Pflege lässt sich ausschließlich über einen guten Betreuungsschlüssel und eine adäquate Bezahlung verbessern. Dies reduziert die Arbeitsbelastung der Pflegekräfte und verbessert die Attraktivität dieses für unsere Gesellschaft so wichtigen Berufs. Mit der Einführung des Tarifvertrags in der Altenpflege werden in den kommenden Jahren alle Pflegeberufe deutlich besser gestellt. So steigt beispielsweise das Mindeststundenentgeld für examinierte Pflegekräfte bis Juli 2023 auf 18,75€.
 
Ich habe mich sehr gefreut, unseren Bundesgesundheitsminister heute in Bückeburg begrüßen zu dürfen und möchte mich bei ihm für seinen Einsatz der vergangenen vier Jahre herzlich bedanken. Jens Spahn hat als Gesundheitsminister bereits vor der Pandemie vieles geleistet und wichtige Reformen angestoßen. Auch sein Krisenmanagement in der Pandemie hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet eine bundeseinheitliche Pandemiebekämpfung zu ermöglichen und unser Gesundheitssystem finanziell und personell durch die Krise.
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