Wettbewerbsfähige Standortbedingungen für Unternehmen in Deutschland

 
Gemeinsam mit Bürgermeisterkandidatin Doris Neuhäuser und Ulrich Seidel, CDU Rinteln-Stadtverbandsvorsitzender sprach ich während meines Besuches bei Stüken im Rintelner Stammwerk mit Geschäftsführer Dr. Hubert Schmidt und Philipp Wohlert, Leiter Controlling über aktuelle Themen.
 
Durch frühes Handeln sei man vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen und auch die große Nachfrage der hier gefertigten kleinen und präzisen Teile, auf die weltweit große Industrieunternehmen setzen, sei in den nächsten Monaten stabil, berichten Schmidt und Wohlert erfreulicherweise. Große Sorgen bereite aber die unzureichende Versorgung mit Stahl, was zu Ausfällen in der Produktion führt.
Der Hersteller für Tiefziehteile aus Metall beschäftigt rund 850 Mitarbeiter und ist somit einer der größten Arbeitgeber in der Region. Deshalb fordern beide wettbewerbsfähige Standortbedingungen, denn Investitionen und Innovation in Deutschland muss sich lohnen. Dies wird gefährdet durch teure Energie und Sonderlasten, wie die CO2 Abgabe.
 
Regeln für mittelständische Unternehmen zur Bewältigung großer Bürokratielasten müssen von der Politik aufgestellt werden, denn man sei auf wirtschaftspolitische Entscheidungen und Rahmenbedingungen angewiesen, erläutert mir Dr. Schmidt. Ziel aller muss es sein, am Standort Rinteln Arbeitsplätze zu sichern und möglichst neue zu schaffen und dafür muss die Politik die richtigen Weichen stellen. Ich bedanke mich für den interessanten Rundgang durch das Werk und den konstruktiven Austausch.
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