Wirtschaftsjunioren begleiten Maik Beermann

Ein Blick hinter die Kulissen des Bundestages

Wirtschaftsjunioren begleiten Abgeordneten Maik Beermann bei parlamentarischer Arbeit

Junge Wirtschaft trifft Politik – unter diesem Motto steht der jährliche Know-how-Transfer der Wirtschaftsjunioren Deutschland mit dem Deutschen Bundestag. Während der diesjährigen Projektwoche begleiteten die Wirtschaftsjunioren Jan Dessel aus Heemsen und Nick Roßlau aus Hannover den Bundestagsabgeordneten Maik Beermann eine Woche lang bei seiner parlamentarischen Arbeit. Der Know-how-Transfer fand in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt.

„Ich bin der festen Überzeugung, dass, dass dieser Transfer und Austausch von Gedanken und Meinungen, für ein besseres gegenseitiges Verständnis von Politik und Wirtschaft sorgt“, betont Maik Beermann. „Ich habe mich sehr gefreut, dass mich Jan in und Nick in dieser Woche begleitet haben und ich Ihnen einen Einblick in die politische Meinungsbildung geben konnte. Die parlamentarischen Prozesse können so in der Praxis näher gebracht werden. Es freut mich, dass dieser Austausch durch die Wirtschaftsjunioren organisiert wird“, so der Abgeordnete weiter.

Für Jan Dessel, Führungskraft in der Nahrungsmittelindustrie und gleichzeitig Landesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Hanseraum, hat sich der Austausch dahingehend gelohnt, dass ein umfassender Blick in die Arbeit eines Parlamentariers gewährt wird und ein offener Dialog zwischen Wirtschaft und Politik stattfindet, sodass der Stimme der Jungen Wirtschaft Gehör verschafft wird.

Nick Roßlau, Unternehmer aus Hannover mit einem Schaumburger Hintergrund, hebt seinerseits hervor „Die Arbeit im Bundestag live und ungefiltert zu erleben, schafft neben den Einblicken in die jeweiligen Themen einen anderen Blickwinkel und erhöhten Respekt für die Arbeit der Politiker und deren Teams vor und hinter den Kulissen.“

Einig sind sich beide Teilnehmer darüber, dass die Arbeit des Abgeordneten eine große Vielfältigkeit bedeutet. Angefangen bei der Vertretung der Interessen der Bürger im Wahlkreis, über die Arbeit in den unterschiedlichen Arbeitsgruppen und Ausschüssen bis hin zur Interessenvertretung der Wirtschaft in Berlin, wenn es um Fachthemen wie beispielsweise Digitalisierung geht. Beeindruckt zeigten sich die beiden auch über die wöchentlichen Arbeitszeiten in parlamentarischen Sitzungswochen von 60 bis 80 Stunden.

Am diesjährigen Know-how-Transfer, der vom 13. bis zum 17. Mai stattfand, nahmen über 200 junge Wirtschaftsvertreter aus ganz Deutschland teil. Inhaltlich machten sich die Wirtschaftsjunioren für mehr Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland, die Förderung von Gründungen und eine progressive Europapolitik stark. Auf dem Programm standen Hintergrundgespräche mit den Fraktionsvorsitzenden, Treffen mit jungen Parlamentariern und ein Termin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland sind mit mehr als 10.000 Mitgliedern der bundesweit größte Verband junger Unternehmer und Führungskräfte und organisieren den Know-how-Transfer bereits zum 25. Mal. Ziel der Projektwoche ist es, jungen Unternehmern einen Einblick in parlamentarischen Alltag zu geben und den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik zu fördern.

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