Zu Besuch bei Fricke Metallbau

Fricke MetallbauDie Brüder Sebastian Fricke und Florian Fricke-Hautau führen in 5. Generation den Metallbaubetrieb Fricke. Der Bundestagsabgeordnete Maik Beermann und Mitglieder der CDU Kreistagsfraktion sowie heimische CDUler besuchten die beiden Brüder in ihrem Betrieb in Nienstädt. In dem seit 120 Jahren bestehenden Familienbetrieb sind heute 48 Leute beschäftigt. Fenster- und Türenelemente werden hier gefertigt, sowie z.B. Feuerschutztreppen und Geländer.

Dem innovativen Unternehmen ist es gelungen, seinen Energieverbrauch in den letzten Jahren kontinuierlich zu senken. Auch im Bereich der Mitarbeiterführung haben sich die beiden Geschäftsführer regelmäßig schulen lassen um für das Wohlfühlklima im Betrieb sorgen zu können.

Neben zwei Azubis im Metallbaubereich, soll in diesem Jahr auch ein Ausbildungsplatz im Büro geschaffen werden. Auch Gedanken um die aktuelle Flüchtlingskrise machen sich die beiden Fricke-Brüder und würden gerne Praktikas für Geflüchtete anbieten, um sie in die Gesellschafft zu integrieren. „Hier könnte der Landkreis Schaumburg zum Vorreiter werden und schon jetzt Flüchtlinge in Handwerksbetriebe integrieren und nicht auf die Politik warten“, so Beermann, der dieses Thema mit dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Fritz Pape einen Tag zuvor ebenfalls besprochen hat.

Auch Kritisches lies Florian Fricke durchblicken: „Gegen Firmen aus Polen und Tschechien, die 1000 Fenster am Tag produzieren können und mit 40 % EU-Mitteln subventioniert werden, kommen wir preislich nicht an. Allerdings spricht für uns unsere gute Qualität der besseren und langlebigeren Produkte.“

Eine enge Zusammenarbeit mit heimischen Lieferanten stärkt die Region, daher versucht das Unternehmen, viele regionale Komponenten aus der Umgebung mit einzubeziehen. Die Produkte verbauen die Monteure weit über die Kreisgrenze hinaus, beispielsweise in der Bundeshauptstadt in Berlin, aufgrund dessen ist ein Treffen in Berlin nicht ausgeschlossen.

Tagged with: