Zwischenziel für die Hebammen erreicht

Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann CDU) begrüßt, dass das Bundesgesundheitsministerium in Kürze weitere gesetzgeberische Maßnahmen auf den Weg bringen wird, um das Ansteigen der Haftpflichtprämien bei den Hebammen effektiv zu bremsen. „Die Hebammen leisten eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft, deshalb müssen die Rahmenbedingungen passen“, betont Beermann, der seit einigen Monaten im intensiven Austausch mit den Hebammen in den Landkreisen Nienburg und Schaumburg steht.

Zu den geplanten Änderungen gehört auch, dass mögliche Regressforderungen von Kranken- und Pflegekassen gegenüber Hebammen begrenzt werden sollen. Dies war eine Kernforderung in den verschiedenen Gesprächen, die der Bundestagsabgeordnete geführt hat. Die freiberuflichen Hebammen klagen seit langem über die steigenden Haftpflichtprämien.

In den gemeinsamen Gesprächen zwischen Beermann und ortsansässigen Hebammen, hat sich im Hinblick auf den Vergütungszuschlag, der zwischen den Hebammenverbänden und dem Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung ausgehandelt wurde, die Frage ergeben, ob dieser lediglich auf Geburtshilfeleistungen bei Geburten durch Beleghebammen in einer 1:1-Betreuung zu zahlen ist. Die Frage war, ob der Zuschlag auch für andere Beleghebammen infrage kommen kann bzw. vorgesehen ist.

Das Gesundheitsministerium hat diesbezüglich mitgeteilt, dass der ab dem 1. Juli 2015 geltende sogenannte „Sicherstellungszuschlag“ nicht an die Ab¬rechnung bestimmter Geburtshilfeleistungen anknüpft, sondern dieser Zuschlag auf Antrag an jede Hebamme ausge¬zahlt werden kann, die die gesetzlich geregelten Anspruchsvoraussetzungen erfüllt. Demgegenüber handelt es sich bei dem „Vergütungszuschlag“ um einen Zuschlag, der ausdrücklich auf die im Gesetz bestimmten Abrechnungspositionen begrenzt ist, wozu die Geburts¬hilfeleistungen bei Hausgeburten, außerklinische Geburten in von Hebammen geleiteten Einrich¬tungen sowie Geburten durch Beleghebammen in einer 1:1-Betreuung ohne Schichtdienst zählen.

Maik Beermann betont, dass dieses zwar ein gutes Signal für die ambulante sowie stationäre Geburtshilfe sei, es aber zu langfristigen Lösungen kommen sollte, für die er sich auch weiterhin in Berlin einsetzen wird.

„Gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen aller Fraktionen haben wir dieses Zwischenergebnis erreicht“, zeigt sich Beermann zufrieden.

Tagged with: